1. Frauen gewinnen den ARAG Niederrheinpokal!

Der 1. FC Mönchengladbach gewinnt zum ersten Mal den ARAG Niederrheinpokal der Frauen des Fußballverbandes Niederrhein (FVN). Im Endspiel 2019 an Christi Himmelfahrt behauptete sich der FCM 5:1 (1:0) gegen den SV Heißen. Durch den Finalerfolg qualifizierte sich Mönchengladbach auch für den DFB-Pokal 2019/2020.

Die Partie vor rund 400 Zuschauern auf der Ernst-Reuter-Sportanlage in Mönchengladbach hatte mit einer Schrecksekunde begonnen. Kristina Kirscht (4.) verletzte sich am Fuß, musste behandelt und ausgewechselt werden. Erst nach einigen Minuten konnte Schiedsrichterin Lana Nuth (Kreis Mönchengladbach-Viersen) das Spiel wieder freigeben.

Die erste Großchance ließ die Mönchengladbacherinnen dann gleich jubeln. Lidia Nduka (13.) wurde am Strafraum freigespielt – und schob nach sehenswerter Ballannahme und anschließender Drehung zum 1:0 ein.

Wenige Minuten später tauchte Nduka (20.) erneut allein vor dem Heißener Tor auf. Diesmal blieb aber Torhüterin Kira Hellenkamp die Siegerin. Das Geschehen verlagerte sich im Anschluss in das Mittelfeld. Torraumszenen waren Mangelware – bis zur 34. Minute: Heißens Nummer 7, Silvia Mrotzek, zwang Karolina Schleeberger zur ersten Parade. Die Torhüterin des FCM behielt auch Sekunden später im Gewühl die Übersicht. Auf der anderen Seite war es wieder Nduka (36.), die gefährlich vor dem Gehäuse der Gäste aus Mülheim an der Ruhr auftauchte. Kurz vor der Pause wäre Heißen fast noch ein Eigentor unterlaufen. Es blieb aber zur Halbzeit bei der knappen Gladbacher Führung.

In der zweiten Halbzeit setzte Mönchengladbach das erste Ausrufezeichen. Nach einem Angriff über die Außenbahn kam der Ball zur eingewechselten Patricia Sous (62.). Die gelernte Defensivspielerin markierte das 2:0. Gladbach hatte das Geschehen danach weitgehend im Griff. Besonders Sarah Schmitz übte auf der rechte Angriffsseite des FCM immer wieder Druck aus. Heißen kam kaum gefährlich in Schussposition.

Das 3:0 für Gladbach erzielte dann ausgerechnet die Heißerin Nina Kremer, die den Ball nach einer Hereingabe von Christina Franken (74.) bei einem Klärungsversuch unglücklich in das eigene Tor lenkte. Der Anschlusstreffer ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Meike Lustgart (76.) traf aus kurzer Distanz zum 1:3 aus Sicht der Mülheimerinnen. Lange freuen konnten sie sich nicht. Erneut die gut aufgelegte Nduka (82.) jubelte nach einem Alleingang – 4:1 für Mönchengladbach. Den Schlusspunkt und den 5:1-Endstand setzte die gut aufgelegte Nduka (90.) mit ihrem dritten Treffer des Tages.

“Herzlichen Glückwunsch an den 1. FC Mönchengladbach. Das war ein tolles, spannendes Finale, das am Ende dann doch etwas deutlicher ausging”, sagte Stefanie Weide aus dem FVN-Fachausschuss Frauenfußball, die bei der Siegerehrung beide Teams beglückwünschte und den Mönchengladbacherinnen unter großem Jubel den begehrten Pokal übergab.

Text: Thomas Palapies-Ziehn

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